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    Deutschland | Germany
    Europa Regional | 18.2010 | 2-3 | 79-94
    Publication Date: 2016-11-23
    Description: Wirtschaftliche Innovationen sind eine Triebkraft ökonomischer Entwicklung. Dennoch spielen Innovationen in der Forschung zu ländlichen Räumen kaum eine Rolle. Gleichzeitig fokussiert die regionale Innovationsforschung stark auf Agglomerationsräume. Dieser räumliche Bias der Innovationsforschung kann theoretische oder methodische Ursachen haben. So fokussieren die angewandten Definitionen von Innovationen häufig auf radikale Neuerungen in wissensintensiven Branchen, die sich in den Ballungsräumen konzentrieren. Räumliche Innovationstheorien argumentieren mit Agglomerationsvorteilen, was den Blick auf kleine Cluster und Einzelunternehmen in ländlichen Räumen verstellt. Methodische Probleme entstehen durch die unzureichenden Indikatoren in der Sekundärstatistik zur Messung von Innovationen sowie die fehlende regionale Repräsentativität von groß angelegten Unternehmensbefragungen. Vor diesem Hintergrund ist eine abschließende Beschreibung und Erklärung der räumlichen Verteilung von Innovationen derzeit kaum möglich. Die empirischen Befunde anderer Autoren und eigener Berechnungen weisen aber darauf hin, dass Betriebe im ländlichen Raum bei gegebener Branchenstruktur nicht weniger innovativ sind als andere Betriebe. Darüber hinaus gibt es Hinweise auf die komparativen Vorteile von ländlichen Räumen. Hier sind vor allem Betriebe, die in ihrer Innovationstätigkeit auf Kooperationen mit anderen setzen, angesiedelt. Zum Teil konnte eine relativ höhere Aktivität innovativer Unternehmen bei Prozessinnovationen oder bei der Einführung von Marktneuheiten nachgewiesen werden. Insgesamt gibt es zwar einen starken positiven Einfluss von Agglomerationseffekten auf die räumliche Verteilung von Betrieben innovativer Branchen, Unternehmen in ländlichen Räume haben aber dennoch strategische Möglichkeiten, um Standortnachteile auszugleichen und potenzielle Vorteile der geringen Dichte zu nutzen. Sie können bspw. ihre Mitarbeiter weiterqualifizieren, um einer Fachkräfteknappheit zu entgehen, Wissen über räumlich weit entfernte Netzwerke generieren oder von der geringen Wettbewerbsintensität profitieren. Weitere Forschung ist jedoch nötig, um räumliche Innovationsprozesse besser zu verstehen und die beobachteten Muster zu erklären und um Politiken besser auf die Besonderheiten ländlicher Räume zuschneiden zu können.
    Description: Innovations in the commercial sphere are a driving force of economic development. Nevertheless, rural studies hardly ever consider innovations explicitly while regional studies on innovations concentrate on agglomerations. This spatial bias of innovation-research may have theoretical or methodological causes. Applied definitions of innovation, for example, often focus on radical innovations in knowledge-based industries that are concentrated in agglomerations. Regional theories of innovation base many arguments on advantages of agglomeration, constraining the perspective on small clusters and single enterprises in rural areas. Insufficient indicators in secondary statistics for the assessment of innovations and a lack of regional representativeness of large-scale industry‐surveys cause methodological problems. Against this background a conclusive description and explanation of the spatial distribution of innovations is not possible presently. Empirical results of other authors as well as of own calculations suggest, though, that firms in rural areas given their industry‐structure are as innovative as other firms. Moreover, some results indicate specific comparative advantages of rural locations. Here innovative firms put emphasis on cooperation with others. A relative dominance of activities in process‐innovations or introduction of novelties to the market has been detected among innovative firms in rural areas. It cannot be neglected that there is a strong positive impact of agglomeration on the spatial distribution of innovative industries. However, at the same time enterprises in rural areas have strategic opportunities, which they may use in order to balance potential locational disadvantages. This could enable them to profit from advantages of reduced industry- and population-density. For example, firms may qualify their own personal in order to circumvent potential labour-shortages, they could accumulate knowledge with the help of supraregional networks, and they could take profit from reduced direct competition. Nevertheless, further research will be necessary in order to learn to understand spatial processes of innovation and to explain observed patterns. This will also help to create adequate policies that account of the peculiarities of rural areas.
    Keywords: Economics ; Landscaping and area planning ; Wirtschaft ; Städtebau, Raumplanung, Landschaftsgestaltung ; Management Science ; Area Development Planning, Regional Research ; Management ; Raumplanung und Regionalforschung ; ländlicher Raum ; Innovationsforschung ; Innovationspotential ; Innovation ; regionale Verteilung ; Standortfaktoren ; Patent ; Forschung und Entwicklung ; Bundesrepublik Deutschland ; rural area ; innovation research ; innovation potential ; innovation ; regional distribution ; location factors ; patent ; research and development ; Federal Republic of Germany ; empirical ; empirisch
    Type: Zeitschriftenartikel , journal article
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  • Publication Date: 2016-11-23
    Description: Der Aufsatz skizziert mit dem fehlenden Einbezug der räumlichen und sozialen Umwelt multilokal agierender Individuen ein bedeutendes Desiderat der gegenwärtigen disziplinübergreifenden Multilokalitätsforschung. In diesem Zusammenhang versteht der Beitrag Multilokalität als Vollzug des tätigen Lebensalltags eines Individuums an verschiedenen Orten, die in alternierenden Zeiträumen aufgesucht werden und sich meist in Hinblick auf ihren Funktionsreichtum unterscheiden. Aktuelle Forschungen richten sich dabei auf das multilokal agierende Individuum und konzentrieren sich auf dessen räumliche Strategien, die Anforderungen der Gegenwartsgesellschaft zu bewältigen. Der Aufsatz plädiert an dieser Stelle für einen Perspektivwechsel, der die soziale und physische Umwelt der multilokal agierenden Individuen in die Betrachtung mit einbezieht. Die These ist, dass eine Theoretisierung der Abwesenheit dieser Individuen an Orten, die sie nur temporär aufsuchen, wichtige Erkenntnisse für die Multilokalitätsforschung erbringen kann. Der Aufsatz skizziert ein solches Vorgehen am Beispiel der ländlichen Gemeinde Tegernsee/Stadt, in der gehäuft auftretende Abwesenheitsphänomene von multilokalen Akteuren, wie z.B. dauerhaft geschlossene Rollläden, fehlender Blumenschmuck an Häusern und Wohnungen oder ungepflegte Vorgärten zu Konflikten zwischen der multi‐ und monolokalen Bevölkerung führen.
    Description: This essay sketches out a substantial desideratum of present‐day multidisciplinary multi‐locality research with the lacking inclusion of the spatial and social environment of individuals acting on a multi‐local basis. This article comprehends multilocality as an individual carrying out his or her everyday life at different locations that are searched for in alternating periods of time and differ mostly with reference to their wide range of functions. Current research is aimed at individuals acting on a multi‐local basis and it concentrates on their spatial strategies for coping with the demands of present‐day society. At this juncture, this essay makes the case for a change in perspectives that includes the social and physical environment of individuals acting on a multi‐local basis in the analysis. Our thesis is that theoretising the absence of these individuals at localities that they only go to for a temporary duration can provide important insights for research on multilocality. This essay uses the example of the rural community of Tegernsee/City to map out a procedure because the high level of absence phenomena of multilocal players here (such as permanently closed roller shutters, a lack of flowers for decorating houses or flats or gardens left unattended) brings about conflicts between the multi‐ and monolocal population.
    Keywords: Landscaping and area planning ; Städtebau, Raumplanung, Landschaftsgestaltung ; Tegernsee/Stadt ; Multilokalität ; Area Development Planning, Regional Research ; Raumplanung und Regionalforschung ; Zweitwohnung ; ländlicher Raum ; Alltag ; regionale Mobilität ; Bayern ; Bundesrepublik Deutschland ; Wohnort ; Arbeitsort ; soziale Umwelt ; second home ; rural area ; everyday life ; regional mobility ; Bavaria ; Federal Republic of Germany ; place of residence ; workplace ; social environment
    Type: Zeitschriftenartikel , journal article
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  • Publication Date: 2016-11-23
    Description: Ländliche Räume sollen sich nachhaltig entwickeln, so ist es in unterschiedlichen Fachpolitiken sowie in der Raumordnungspolitik Deutschlands festgeschrieben. Doch welche normativen Orientierungen sich über die Rede von der Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte hinaus mit einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung verbinden, bleibt mehr oder weniger unbestimmt. Entsprechend verdeckt bleiben auch Interessen‐ und Zielkonflikte sowie die Grenzen der auf verschiedenen Ebenen geforderten Integration. Diese Ausgangslage wird im vorliegenden Beitrag als "Herausforderung Nachhaltigkeit" begriffen. Vor dem Hintergrund eines als "kritisch-emanzipatorisch" bezeichneten Nachhaltigkeitsverständnisses, das in der Forschungsnachwuchsgruppe "PoNa - Politiken der Naturgestaltung" entwickelt wurde, wird eine Analyse der Politik zur Entwicklung ländlicher Räume als Nachhaltigkeitspolitik vorgenommen. Dazu wird zunächst gezeigt, dass und wie nachhaltige Entwicklung Teil der Politiken für ländliche Räume ist. Insbesondere das Konzept einer multifunktionalen Landwirtschaft und der Ansatz einer Integrierten Ländlichen Entwicklung verdeutlichen, dass die Politik für ländliche Räume unterschiedliche Ansatzpunkte für deren nachhaltige Entwicklung bereitzustellen sucht. Am Beispiel der Agrarumweltmaßnahmen wird das kritisch‐emanzipatorische Nachhaltigkeitsverständnis ausblicksartig erprobt und schließlich danach gefragt, welche Herausforderungen eine konsequente Umorientierung in Richtung Nachhaltigkeit für Politik und Wissenschaft bedeuten.
    Description: Various sectoral policies and German regional planning policy set out that rural areas should develop sustainably. However, apart from taking ecological, economic and social aspects into account, it remains more or less vague which normative orientations may be linked to sustainable rural development. Accordingly, conflicts of interests and objectives remain vague along with the limits of integration required on different levels. In this article, the situation described is regarded to be "the challenge of sustainability". An analysis of rural development policies is carried out against the background of a critical, emancipatory understanding of sustainability which was developed by the junior research group PoNa ‐ Shaping Nature: Policy, Politics and Polity. In doing so, the junior research group demonstrates that and how sustainable development is a component of rural area policies. In particular, it is the concept of multifunctional agriculture and the approach of integrated rural development which may demonstrate that policymaking for rural areas provides possibilities for sustainable development options. This article uses the example of agri‐environmental measures for an initial application of the critical, emancipatory understanding of sustainability. Finally the question arises which challenges are implied by a consistent reorientation towards sustainability for policymaking and scientific research.
    Keywords: Political science ; Life sciences, biology ; Landscaping and area planning ; Politikwissenschaft ; Biowissenschaften ; Biologie ; Städtebau, Raumplanung, Landschaftsgestaltung ; Special areas of Departmental Policy ; Area Development Planning, Regional Research ; Ecology, Environment ; spezielle Ressortpolitik ; Raumplanung und Regionalforschung ; Ökologie und Umwelt ; ländlicher Raum ; ländliche Entwicklung ; nachhaltige Entwicklung ; Raumordnungspolitik ; Umweltpolitik ; Agrarpolitik ; EU ; Bundesrepublik Deutschland ; rural area ; rural development ; sustainable development ; regional planning policy ; environmental policy ; agricultural policy ; EU ; Federal Republic of Germany
    Type: Zeitschriftenartikel , journal article
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  • Publication Date: 2016-11-23
    Description: Forschungsprojekte und ‐studien zum Thema internationale Migration tendieren zu einer Fokussierung auf Großstädte als Drehkreuze globaler Migrationsströme. Dem ländlichen Raum kommt dabei hauptsächlich die Rolle als Quellgebiet eben dieser Ströme zu. Insbesondere ländlich‐periphere Regionen werden dabei mit einer Konzentration von Problemlagen wie Überalterung, Abwanderung sowie wirtschaftlicher und infrastruktureller Ausdünnung konnotiert, die als Push‐Faktoren auf Abwanderungswillige wirken. Im Rahmen des Beitrages werden anhand der zwei Fallbeispiele Ostsachsen und Saarland die gegenläufigen Tendenzen – nämlich internationale Immigration in schrumpfende ländliche Räume – untersucht. Es wird analysiert, welches Potenzial internationale Immigration für die Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit ländlicher Regionen im Zeitalter der Globalisierung darstellt. Mittels qualitativer Interviews wird in dem Beitrag folgenden Fragen nachgegangen: Welche Chancen bietet die Migration in ländliche Räume für die Räume selbst und auch für die Migranten? Wie gestaltet sich das Verhältnis zur lokalen Bevölkerung, die sich aus den 'Gebliebenen' zusammensetzt? Es zeichnet sich ab, dass neo‐klassische Ansätze zur Erklärung internationaler Migration nicht einfach auf schrumpfende ländliche Regionen zu übertragen sind, da die dortigen Arbeitsmärkte weder durch Unterversorgung mit Arbeitskräften noch durch wirtschaftliche Dynamik gekennzeichnet sind. Auch neuere Ansätze, die ethnische Gemeinschaften, familiäre Bindungen und soziale Netzwerke betonen, eignen sich wenig für die Erklärung von internationaler Migration in den ländlichen Raum. Hier ist die Anzahl an internationalen Zuwanderern zu gering, um solche Bindungen, Gemeinschaften und Netzwerke als Erklärungsmoment heranziehen zu können. Eher gilt es, ländlichen Raum als Nische für bestimmte Typen von internationalen Migranten zu erkennen, die ländliche Spezifika für sich nutzen. Hiermit könnten ländliche Räume im Themenfeld um internationale Migration neue Bedeutung gewinnen.
    Description: Research projects and studies on the topic of international migration tend to focus on big cities as the hub of global flows of migration. In contrast, the rural areas are only assigned the role of being the source of all these flows. In particular, peripheral rural regions are given the connotation of concentrating major problems such as overaging, emigration and an economical or infrastructural thinning out that have the effect of factors pushing out anybody who is toying with the idea of migrating. This article will use the East Saxon and Saar regions of Germany as examples for studying the opposite tendencies – namely international immigration into shrinking rural areas. This article analyses what potential international immigration could have for the development and competitiveness of rural regions in an era of globalisation. This article will use qualitative interviews to investigate the following issues: What opportunities does migration into rural areas offer these areas themselves as well as the persons immigrating? What is the relationship to the local population composed of those who stayed? It becomes apparent that neoclassical approaches for explaining international migration cannot be simply transferred to shrinking rural regions because the local labour markets are neither characterised by a lack of labour nor economic dynamics. Furthermore, more recent approaches that emphasise ethnic communities, family ties and social networks are also hardly suited for explaining international migration into the rural area. The reason for this is the fact that the number of international immigrants here is too low to be able to apply these explanatory models. It is closer to the mark to identify the rural area as a niche for certain types of international migrants who want to take advantage of specific rural characteristics for themselves. This is where rural spaces could gain in importance in the range of issues having to do with international migration.
    Keywords: Social sciences, sociology, anthropology ; Landscaping and area planning ; Sozialwissenschaften, Soziologie ; Städtebau, Raumplanung, Landschaftsgestaltung ; Migration, Migrationssoziologie ; Raumplanung und Regionalforschung ; Migration, Sociology of Migration ; Area Development Planning, Regional Research ; Sachsen ; Saarland ; ländlicher Raum ; Zuwanderung ; Migration ; internationale Wanderung ; regionale Entwicklung ; Bevölkerungsentwicklung ; Integration ; Bundesrepublik Deutschland ; Saxony ; Saarland ; rural area ; immigration ; migration ; international migration ; regional development ; population development ; integration ; Federal Republic of Germany ; empirical ; qualitative empirical ; empirisch ; empirisch-qualitativ
    Type: Zeitschriftenartikel , journal article
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  • Publication Date: 2016-11-23
    Description: Im Zusammenhang mit Großschutzgebieten wird immer wieder herausgestellt, dass eine erfolgreiche Umsetzung entscheidend von der Akzeptanz der lokalen Bevölkerung abhängt. Die Lokalbevölkerung sollte sich mit dem Schutzgebiet identifizieren und im besten Fall aktiv bei der Gestaltung mitwirken. Besonders Biosphärenreservate verfolgen einen integrierten Ansatz und haben das Ziel, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Dieser Artikel präsentiert erste qualitative Ergebnisse der sozialwissenschaftlichen Untersuchung im Biosphärenreservat Bliesgau (Saarland) und einer Vergleichsregion im Saarland. Das Biosphärenreservat wurde 2009 von der UNESCO anerkannt, und bereits zum Zeitpunkt der Errichtung wurde eine Bestandsaufnahme durchgeführt, die u.a. Erleben und Akzeptanz der Biosphäre untersuchte. Die Ergebnisse aus den zwei ländlichen Untersuchungsräumen zeigen, dass bereits heute unterschiedliche Einschätzungen und Wahrnehmungen vorherrschen. Dabei wird deutlich, dass bei der ländlichen Bevölkerung innerhalb des Biosphärenreservates eine Identifikation und emotionale Verbundenheit mit dem Schutzgebiet bereits zu einem frühen Zeitpunkt festzustellen ist. Der Artikel zeigt, dass die frühzeitige Untersuchung von Akzeptanz und Wahrnehmung eines Großschutzgebietes eine wichtige Grundlage für weitere Entscheidungsprozesse und Entwicklungen darstellen kann.
    Description: It repeatedly becomes apparent in connection with major conservation areas that the acceptance of the local population is crucial for the success of these efforts. The local population should identify with the conservation area and if at all possible they should be active in its formation. Especially biosphere reserves pursue an integrated approach and have the objective of placing human beings in the centre of their work. This article throws a spotlight on the initial qualitative results of the social study in the Bliesgau Biosphere Reserve in the German state of Saarland and a comparative region in the same state. This biosphere reserve was recognised by UNESCO in 2009 and stocktaking was carried out when it was set up that studied how this biosphere was experienced and accepted. The results of these two rural study areas indicate that varying attitudes and perceptions are already predominant today. It becomes apparent that the rural population within the biosphere reserve identified with and felt an emotional bond to the conservation area at an early stage. This article shows that studying the perception and acceptance of a major conservation area at an early stage can provide a significant basis for downstream decision-making processes and developments.
    Keywords: Life sciences, biology ; Landscaping and area planning ; Biowissenschaften ; Biologie ; Städtebau, Raumplanung, Landschaftsgestaltung ; Area Development Planning, Regional Research ; Ecology, Environment ; Raumplanung und Regionalforschung ; Ökologie und Umwelt ; Naturschutz ; ländlicher Raum ; nachhaltige Entwicklung ; Kulturlandschaft ; Bevölkerung ; Akzeptanz ; Wahrnehmung ; Mensch-Umwelt-Beziehung ; Saarland ; Bundesrepublik Deutschland ; conservation ; rural area ; sustainable development ; cultural landscape ; population ; acceptance ; perception ; human-environment relationship ; Saarland ; Federal Republic of Germany ; empirical ; empirisch
    Type: Zeitschriftenartikel , journal article
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  • facet.materialart.
    Deutschland | Germany
    Europa Regional | 18.2010 | 2-3 | 71-78
    Publication Date: 2016-11-23
    Description: Die nordschwedische Provinz Jämtland zählt zu den am dünnsten besiedelten Regionen Europas und ist aufgrund ihrer ländlich‐peripheren Prägung und einer dispersen Siedlungsstruktur in besonderer Weise gefordert, adäquate Daseinsvorsorgeangebote aufrechtzuerhalten. Im Rahmen einer empirischen Studie wurden die Kinder‐ und Altenbetreuung sowie die Erwachsenenbildung exemplarisch in der Provinz Jämtland dahingehend analysiert, wie die Angebote in diesen Bereichen organisiert sind, wie sich der demografische Wandel auf das Angebot auswirkt und ob Anpassungsprozesse zu beobachten sind. Es zeigte sich, dass es zwar ein deutliches Bewusstsein für die mit dem demografischen Wandel verbundenen Probleme seitens der lokalen Akteure gibt, dass bisher jedoch noch nicht von expliziten Anpassungsprozessen gesprochen werden kann.
    Description: The northern Swedish Jämtland county is among the most sparsely populated regions in Europe. Due to its rural/ peripheral character and a dispersive settlement structure, it is particularly called upon to maintain adequate service provision. An empirical study analysed the provisions of services of general interest for children and elderly persons and adult education in the Country of Jämtland to discover how the various types of services of general interest are organised in this area, what effect the demographic change has on the provision of these services and whether any adjustment processes can be observed. It became apparent that the local players have a clear awareness of the problems related to the demographic change, although to date one cannot speak of explicit adjustment processes.
    Keywords: Political science ; Landscaping and area planning ; Politikwissenschaft ; Städtebau, Raumplanung, Landschaftsgestaltung ; Daseinsvorsorge ; Allgemeines, spezielle Theorien, Geschichte der Sozialpolitik ; Raumplanung und Regionalforschung ; Basic Research, General Concepts and History of Social Policy ; Area Development Planning, Regional Research ; Schweden ; ländlicher Raum ; soziale Infrastruktur ; Bevölkerungsentwicklung ; Kinderbetreuung ; Altenhilfe ; Erwachsenenbildung ; Sweden ; rural area ; social infrastructure ; population development ; child care ; assistance for the elderly ; adult education ; empirical ; empirisch
    Type: Zeitschriftenartikel , journal article
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  • Publication Date: 2016-11-23
    Description: Since 1989 the differentiation of the Czech rural space has been growing rapidly. Together with the accession to the European Union and adoption the programming approach to the regional development, the importance of the strategic rural planning has increased. In the Czech Republic, the strategic rural planning has been used on many spatial levels, however, its quality is still unsatisfactory. The paper aims to analyse the causes of this failure on the example of the Moravskoslezský Region and suggests new steps which are necessary to be done in order to make the strategic planning more helpful in the restructuring of rural areas and to improve its image. It is necessary to change the conceptualisation of the rural space in the planning discourse and consider further re‐scaling of planning powers. The attention should be paid also to the governance concept in the strategic rural planning, the participation and mutual collaboration of rural development actors in the Czech Republic is still poorly developed.
    Description: Seit 1989 entwickelte sich die Differenzierung des tschechischen ländlichen Raumes sehr schnell, was mit einer zunehmenden Bedeutung der ländlichen Planung verbunden ist. In Tschechien wird die strategische Planung auf vielen verschiedenen Ebenen umgesetzt. Jedoch ist die Qualität noch nicht zufrieden stellend. Das Ziel des Artikels ist es, das Versagen der ländlichen Planung am Beispiel des Moravskolezský Kreises zu analysieren sowie einen Vorschlag für mögliche Maßnahmen zu machen, damit die Planung bei der sozio-ökonomischen Umstrukturierung des ländlichen Raums effektiver und ihr Image besser wird. Es ist notwendig, den ländlichen Raum im Planungsdiskurs wieder und richtig zu konzeptualisieren. Genauso muss das weitere Re‐scaling von Planungskompetenzen in Betracht gezogen werden. Abschließend richtet der Artikel die Aufmerksamkeit auf das Konzept Governance. Hiermit wird die Notwendigkeit einer starken Partizipation der Akteure der ländlichen Entwicklung dargestellt, die in Tschechien nur in schwachem Maße an den Prozess der strategischen Planung angebunden ist.
    Keywords: Landscaping and area planning ; Städtebau, Raumplanung, Landschaftsgestaltung ; Area Development Planning, Regional Research ; Raumplanung und Regionalforschung ; Tschechische Republik ; ländlicher Raum ; Raumplanung ; strategische Planung ; Governance ; Image ; ländliche Entwicklung ; Czech Republic ; rural area ; spatial planning ; strategic planning ; governance ; image ; rural development
    Type: Zeitschriftenartikel , journal article
    Location Call Number Expected Availability
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  • Publication Date: 2016-11-23
    Keywords: Landscaping and area planning ; Städtebau, Raumplanung, Landschaftsgestaltung ; Area Development Planning, Regional Research ; Raumplanung und Regionalforschung ; Bundesrepublik Deutschland ; ländlicher Raum ; Definition ; Funktion ; Forschungsgegenstand ; Federal Republic of Germany ; rural area ; definition ; function ; research topic
    Type: Zeitschriftenartikel , journal article
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